Nacken rasur Muster

Begründung: eine großflächige Kahlrasur beeinträchtigt extrem das Wohlbefinden dieser Patientinnen, vergleichbar mit dem Haarausfall nach Chemotherapie. Norwood OT (1975) Male pattern baldness: classification and incidence. South Med J 68(11):1359–1365 Durch viele gute positive und natürliche Resultate ist die Haartransplantation bei dauerhaftem Haarverlust weiter auf Erfolgskurs. Neben sachlicher Information beim Spezialisten in der Haarsprechstunde stehen dem Interessenten im Internet weitere Informationsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese sind oft durch Marketingmaßnahmen „optimiert“, verwirren deshalb hin und wieder oder informieren schlichtweg falsch. Am Ende kommt ein Patient zur Vorstellung, der speziell für seine Situation einen verbindlichen ärztlichen Rat braucht. Dann liegt es am behandelnden Arzt, den richtigen Vorgehensweg zu definieren. Hamilton JB (1951) Patterned loss of hair in man; types and incidence. Ann Ny Acad Sci 53(3):708–728 Bei Streifenentnahme- als auch bei FUE-Entnahmetechnik sind die Resultate gleichwertig und genügen höchsten ästhetischen Ansprüchen sowohl makro- und mikroskopisch (Abb. 10a, b).

Der natürliche Wunsch eines jeden Patienten ist: So viel wie möglich Haarwurzeln transplantieren, so schonend wie möglich transplantieren, so schmerzarm wie möglich transplantieren, so nebenwirkungsarm wie möglich arbeiten, damit die Wiederherstellungsphase möglichst kurz ist. Die seit 2002 bekannte und in den Folgejahren stets weiterentwickelte Einzelentnahme der „Follicular Units“ aus dem hinteren und seitlichen Haarkranz wird per definitionem als „Follicular-Unit-Exzision“ bezeichnet. Nach unserer Rechtsauffassung ist dieser invasive Vorgang approbierten Ärzten vorbehalten bzw. kann unter Aufsicht approbierter Ärzte roboterassistiert durchgeführt werden [10]. Neidel FG (2015) Eigenhaartransplantation. In: Kardorff B (Hrsg) Selbstzahlerleistungen in der Dermatologie und der ästhetischen Medizin, 2. Aufl. Springer, Berlin, Heidelberg, S 447–467 Bernstein RM, Rassmann WR, Seager D, Shapiro R, Cooley JE, Norwood OT, Stough DB, Beehner M, Arnold J, Limmer BL, Avram MR, McClellan RE, Rose PT, Blugerman G, Gandelman M, Cotterill PC, Haber R, Jones R, Vogel JE, Moy RL, Unger WP (1998) Standardizing the classifikation and description of follicular unit transplantation and mini-micrografting techniques. Dermatolog Surg 24:957–963 Begründung: Diese Männer würden sich nie für eine Glatze entscheiden und würden dann eher auf eine Haartransplantation verzichten, wenn sie die Haare abrasieren müssten. Hautstreifenentnahme „en bloc“ mit mikroskopischer Vereinzelung = Follicular-Unit-Transplantation = FUT Begründung: Besonders nach vielen Voroperationen, die alle mit „Schnitten“ einhergingen, sind die Patienten ängstlicher und „dünnhäutig“ bezüglich „Schneiden“ geworden. Wer Angst vor einem Schnitt bzw.

auch einer Naht hat, dem sollte man diese Angst nicht ausreden wollen.